Methode
Unsere Arbeitsweise
Der Kurs folgt einem klaren Ablauf: erst verstehen, wo Wissen bereits sichtbar ist und wo nicht, dann gezielt üben, dann in den Alltag überführen. Keine allgemeinen Kommunikationsregeln, sondern Arbeit an konkreten Situationen aus dem eigenen Unternehmen.
Ablauf
Vier Phasen, ein roter Faden
Beobachtung des Ist-Zustands
Bevor irgendetwas geübt wird, schauen wir gemeinsam auf konkrete Situationen: In welchen Meetings kommt fachliches Wissen zur Sprache, wo bleibt es liegen. Diese Phase läuft meist über kurze Selbstbeobachtungsaufgaben im eigenen Arbeitsumfeld, ergänzt durch ein strukturiertes Gespräch.
Auswahl passender Gelegenheiten
Nicht jedes Meeting eignet sich gleichermaßen für einen Beitrag. Im zweiten Schritt geht es darum, wiederkehrende Formate im eigenen Alltag zu identifizieren, die sich gut für kurze, gezielte Wortmeldungen eignen, etwa das wöchentliche Jour fixe oder die Projektabstimmung.
Übungsfelder mit realen Inhalten
Anhand von tatsächlichen Themen aus dem eigenen Fachgebiet werden kurze Beiträge formuliert und in einem geschützten Rahmen erprobt. Der Fokus liegt auf Kürze, Klarheit und einem Tonfall, der informiert statt belehrt.
Integration in den Arbeitsalltag
Zum Abschluss steht die Frage, wie sich das Gelernte dauerhaft im Alltag verankern lässt, ohne dass es sich wie eine zusätzliche Aufgabe anfühlt. Kleine Routinen, etwa eine kurze Vorbereitung vor jedem Meeting, helfen dabei, das Gelernte beizubehalten.
Format
Kleine Gruppen, konkrete Fälle
Der Kurs findet in kleinen Gruppen statt, damit auf die jeweilige berufliche Situation eingegangen werden kann. Ein IT-Spezialist hat andere Meeting-Formate als eine Person aus der Verwaltung oder dem technischen Support. Die Übungen orientieren sich an diesen Unterschieden.
Ergänzend gibt es kurze Einzelgespräche, in denen individuelle Situationen besprochen werden können, etwa ein bestimmtes Meeting, in dem eine Wortmeldung schwerfällt, oder eine Rückmeldung, die schwer zu formulieren war.
Am Ende steht kein Zertifikat mit Bewertung, sondern eine persönliche Übersicht: welche Formate funktionieren, welche Formulierungen passen, welche Gelegenheiten im eigenen Alltag bereits vorhanden sind.
Prinzipien
Woran sich die Arbeitsweise orientiert
Kürze vor Vollständigkeit
Ein kurzer, klarer Hinweis wirkt oft stärker als eine vollständige Erklärung.
Angebot statt Anweisung
Wissen wirkt anders, wenn es als Angebot formuliert wird, das angenommen oder abgelehnt werden kann, statt als feststehende Anweisung. Diese Haltung zieht sich durch alle Übungen des Kurses, von der kurzen Meeting-Wortmeldung bis zum ausführlicheren Feedbackgespräch.
Der richtige Moment zählt
Dieselbe Information wirkt zu unterschiedlichen Zeitpunkten sehr verschieden.
Der eigene Stil bleibt erhalten
Es geht nicht um eine neue Persönlichkeit, sondern um bewusstere Beiträge.
Passt das zu Ihrer Situation?
Schildern Sie kurz, wie Meetings in Ihrem Team aktuell ablaufen. Wir ordnen ein, ob und wie das Programm dazu passt.
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